Die von Mecklenburgs Herzog Friedrich Franz I. gegründete Doberaner Rennbahn ist nach langer Unterbrechung dabei, sich ihren angestammten Platz im deutschen Turfkalender zurückzuerobern. 1822 gab man hier den Pferden das erste Mal die Sporen. Damit ist dies nicht nur die älteste Rennbahn des Kontinents, sondern auch Deutschlands älteste Sportart nach festen Regeln.
Auch heute kommt man allerdings nicht nur zum Sehen auf den Rasen, sondern auch, um gesehen zu werden. Bereits zehn Jahre vor der Galopprennbahn hatte selbiger Landesvater übrigens in Redefin das Gestüt gegründet, in dem man seither Warmblüter züchtet. Heute finden in der restaurierten, klassizistischen Prachtanlage alljährlich historische Hengstparaden statt.
In einem vierstündigen Programm stellt das Landgestüt in etwa 20 Schaubildern seine edlen Tiere vor. Doch selbst bei kleinen Turnieren im ganzen Land wetteiferten in den letzten Jahren Welt- und Europameister sowie Olympioniken vieler Nationen um stattliche Preisgelder.
Ostseemeeting in Bad Doberan
17. – 19. August 2012